Ein Guide für „Normalverbraucher“ – einfach, konkret, machbar


Kreuze spontan an, was in den letzten 2 Wochen häufig war:

Auswertung:
0–2 Häkchen → gut beobachtet, dranbleiben.
3–5 → Zeit, gegenzusteuern (Tipps unten).
6–8 → bitte aktiv unterstützen lassen (siehe „Hilfe holen“).


Klein anfangen ist besser als gar nicht anfangen.

  1. 60-Sekunden-Stopp pro Stunde
    Steh auf, atme 6× ruhig, streck dich. Mehr Sauerstoff, weniger Stress.
  2. Ein Glas Wasser bei jedem Taskwechsel
    Hydriert = wacher. Stell dir ein Glas sichtbar hin.
  3. Inbox-Fenster schliessen, Zeitfenster öffnen
    2–3 feste Mail-Zeiten/Tag.
    Dazwischen Benachrichtigungen aus.
  4. 3-Aufgaben-Regel für den Tag
    Notiere morgens die Top 3.
    Erst dann alles andere.
  5. Mikro-Pause nach Meetings (90 Sekunden)
    „Kurzes Düreschnuufä & Augä zuä“ Fenster auf, Schultern kreisen, Kaffee holen
    -> erst dann neue Aufgabe.
  6. „Feierabend-Haken“
    Am Ende vom Arbeitstag 3 Zeilen:
    Was lief gut?
    Was bleibt offen?
    Nächster Mini-Schritt?
    Dein Gehirn kann besser abschalten.
  7. 2-Minuten-Aufräumen
    Schreibtisch/Browser-Tabs ordnen. (das nennt sich „Cleandesk“ vor dem Neustart.)
    Klarer Blick = ruhiger Kopf.

Grenzen setzen – alltagstaugliche Sätze

  • Verschieben:
    „Ich kann es übernehmen, morgen bis 11 Uhr liefern – passt das?“
  • Priorisieren:
    „Was hat Vorrang: A oder B? Sonst reicht die Zeit nicht für beides.“
  • Nein sagen (freundlich):
    „Ich schaffe das heute nicht in guter Qualität. Wollen wir nächste Woche planen?“
  • Meeting-Hygiene:
    „Ziel + Ergebnis in 1 Satz, bitte – Dann kann ich besser beitragen und unterstützen.“

  • Schlaf:
    möglichst gleiche Zu-Bett-Zeit,
    Bildschirme (auch Handy!) 60 Min. vorher aus.
  • Bewegung:
    10 Minuten zügig gehen nach dem Mittag.
  • Ernährung:
    snacke Eiweiss/Proteine + Ballaststoffe (Joghurt/Nüsse/Obst) statt Zucker-Kick und Chips.
  • Licht & Luft (auch wenn es erst Tag wird!):
    morgens 5 Minuten Tageslicht und Luft am offenen Fenster/Balkon geniessen.

  1. Offene Aufgaben sammeln.
  2. Streichen/Delegieren/Terminieren (nur 1× entscheiden).
  3. Nächste Woche: ein Fokus-Thema festlegen.
  • Was ist wirklich das Ergebnis oder Ziel?
  • Wie sieht „fertig“ aus? Perfektionismus zur Seite legen!
  • Nächster realistischer Mini-Schritt (≤ 15 Min.)

  • Stille-Zeit verabreden:
    z. B. 9–11 Uhr Fokus, keine Chat-Pings.
  • Gespräche im Team reduzieren
  • Meeting-Diät:
    25-Min-Slots, klare Agenda/Aufgaben/Termine & Deadlines
    Ende mit „Wer macht was bis wann?“.
  • „Fehler-ohne-Drama“:
    kurze Lernnotizen statt Schuldige suchen.
    (Fehler machen gehört zum Arbeiten und müssen Platz haben daraus die nötigen Learnings zu ziehen ist was zielführend ist!)

  • Frage wöchentlich: „Was blockiert dich?
    Was brauchst du von mir?“
  • Ziele klar + realistisch;
    weniger, dafür erreichbar.
  • Vorbild bei Pausen und Erreichbarkeit.
  • Arbeitslast sichtbar machen
    Whiteboard (Kanban),
    Umpriorisieren aktiv anbieten.

  • Dauer-Erschöpfung trotz Schlaf
  • Zunehmende Gleichgültigkeit oder Zynismus
  • Häufige Schmerzen, Infekte, Magen/Darm
  • Konzentrationslöcher, Fehler häufen sich

Bitte früh reden – mit Vertrauensperson, Arzt/Ärztin oder uns bei OPUS Coaching – wir hören Dir zu, nehmen Dein Anliegen ernst und unterstützen dich!


  • T1: 60-Sekunden-Stopp stündlich ·
  • T2: Top-3-Liste
  • T3: Mail-Timeslots ·
  • T4: 10-Min-Spaziergang
  • T5: „Nein-Satz“ einmal üben
  • T6: Feierabend-Haken
  • T7: Schreibtisch 2 Min.
  • T8: Stille-Zeit im Team vorschlagen
  • T9: Weekly Reset · T10: Ein Gespräch über Last & Prioritäten


  • Hausarzt/Hausärztin – erste medizinische Anlaufstelle
  • OPUS Coaching – praktische Entlastung & Plan fürs Weitergehen
  • Dargebotene Hand 143 – rund um die Uhr, anonym
  • Notfall: 144 (medizinisch), 112 (allgemein)