
Worum geht es?
Das Telefon klingelt – und auf der anderen Seite ist kein Ton. Immer mehr HR-Verantwortliche berichten, dass junge Bewerbende den Hörer abnehmen, aber nichts sagen. Kein „Hallo?“, kein Name – Stille. Für viele ein kleines Missverständnis, für Personaler:innen oft der erste Eindruck, der hängen bleibt.
Was steckt dahinter?
Die Generation Z ist mit Chat, Voice Messages und Teams-Calls aufgewachsen. Das spontane, klassische Telefonieren gehört für viele nicht mehr zum Alltag.
Es fehlt nicht an Kompetenz – sondern an Routine. Und genau deshalb boomen aktuell Telefontrainings:
-> Wie melde ich mich?
-> Wie baue ich ein kurzes, klares Gespräch auf?
-> Wie reagiere ich, wenn mich jemand überrascht?
Warum das wichtig ist
- Ein kurzer Anruf entscheidet oft, ob man zum Gespräch eingeladen wird.
- Eine sichere, freundliche Begrüssung zeigt Professionalität und Selbstbewusstsein.
- Auch im Berufsalltag zählt Stimme, Tonfall und Reaktionsfähigkeit – gerade in der Kommunikation mit Kunden und Kundinnen oder Vorgesetzten.
Wie kann man das üben?
- Kurzvorbereitung:
Überlege dir 1–2 Sätze, wie du dich am Telefon meldest („Guten Tag, hier ist…“). - Simulation:
Übe mit Freunden oder Coach das spontane Reagieren. - Aufmerksamkeit:
Wenn das Handy klingelt, lächle – man hört es. - Notizen:
Habe Stift, Papier oder das Handy bereit, um Namen und Rückrufnummer festzuhalten.
Fazit
Telefonieren ist keine veraltete Kunst, sondern ein Türöffner. Wer sich freundlich, klar und ruhig meldet, signalisiert: Ich bin bereit. Und das bleibt – auch nach dem Auflegen – positiv in Erinnerung.

